Geschichten/Gedichte

 

 

Auf dieser Seite ist Platz für Autoren von "Geschichten, die das Leben schreibt", "Märchenerzähler" und "Dichter". Also: Wer eine eigene Geschichte erzählen oder wer mit einem eigenen Gedicht Freude bereiten möchte, bitte melden. Hier werden sie veröffentlicht.

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Ich denke




So geht es auch


Vergesslichkeit

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Lachende Rentner

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Computer-Support

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Büro Witz

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2 verwirrte Männer

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Wenn Du jemand suchst

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Leben im Himmel

 

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Ein modernes Märchen

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Oooooops

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Ostfriesen-Abitur

 

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Das Verhalten bei kleinen Schnittwunden

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Eine 7-Jährige erklärt den Begriff Grossmutter

 

Eine Grossmutter ist eine Frau, die keine Kinder
und deswegen die kleinen Jungen und Mädchen von anderen Leuten lieb hat.

 

 

 

 


Grossmütter dürfen niemals sagen : "Los, beeile Dich !"

 

 

 


Eine Grossmutter braucht nicht schlau zu sein,
aber wenn ich sie frage:
"Warum ist der liebe Gott nicht verheiratet?"
oder: "Warum können Hunde keine Katzen leiden ?" ,
dann müssen sie das wissen.

 

 

Wenn Grossmütter uns etwas vorlesen,
dann ist das richtig schön.
Sie lesen ein und dieselbe Geschichte
auch immer wieder vor,
wenn man das will und lassen nichts dabei aus.

 

Grossmütter haben eigentlich nichts zu tun,
sie müssen nur da sein.
Weil sie alt sind, dürfen sie keine wilden Spiele machen,
mit herumrennen und so. Aber das brauchen sie auch nicht.
Es reicht, wenn sie uns auf den Jahrmarkt mitnehmen
und genug Geld dabei haben

 

Meistens sind Grossmütter dick.
Aber so dick nun auch wieder nicht,
dass sie einem die Schuhe nicht zubinden können.

 

 

 

 

Grossmütter reden richtig mit uns.
Nicht in so komischer Babysprache wie Leute,
die uns manchmal besuchen kommen
und die man so schlecht versteht.


 


Ich kann jedem empfehlen,
eine Grossmutter zu haben, vor allem wenn man keinen Fernseher hat.
Schliesslich sind Grossmütter
die einzigen Erwachsenen, die Zeit haben.

 

 

Kindersprüche

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Tagesablauf

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Frauen rächen sich besser

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Abends vor der Kneipe

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Der ideale Mann

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Nebenan

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Der Lügenbaum

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Altersheim oder...?

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Rentnerleben

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Kontaktanzeige

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Mir geht es gut

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Blondine bei "Wer wird Millionär"

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Hurra wir leben noch!

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Computer männlich oder weiblich?

Ein Spanischlehrer erklärt seiner Klasse, dass im Spanischen, anders als im Englischen, die Nomen entweder männlich oder weiblich sind. "Haus" zum Beispiel ist weiblich: "la casa", "Bleistift" wiederum ist männlich: "el lapiz". Ein Student fragte: "welchen Genius hat ein Computer?"
Anstatt einer Antwort teilte der Lehrer die Klasse in zwei Gruppen, Frauen und Männer und beauftragte sie, selbst zu überlegen, ob "Computer" männlich oder weiblich sei. Jede Gruppe sollte dazu vier Gründe nennen, die ihre Ansicht unterstützte.
Die Männergruppe entschied "Computer" sollte definitiv weiblichen Geschlechts sein ("la computadora"), weil:
1
. Niemand außer dem "Erfinder" versteht die innere Logik

2. Die ursprüngliche Sprache, die Computer benutzen, um sich mit anderen Computern zu verständigen, ist für niemand sonst zu verstehen;

3.Auch die klitzekleinsten Fehler werden im Langzeitgedächtnis gespeichert und für späteren "Gebrauch" aufgehoben;

4. Sobald du dich zu einem Computer "bekannt" hast, stellst du fest, dass du mindestens die Hälfte deines Gehalts für Zubehör ausgeben musst.


(Jetzt wird es noch besser) Die Frauengruppe dagegen entschied, dass der Computer männlich sein sollte ("el computador"), weil:

1. Um überhaupt irgendetwas damit zu machen, muss man den Computer "anmachen";

2. Sie haben eine Menge "auf dem Kasten", aber können trotzdem nicht selber denken;

3. Sie sollten dir eigentlich bei der Lösung von Problemen helfen, aber die Hälfte der Zeit sind SIE das Problem;

4. Sobald du dich für einen entschieden hast, musst du feststellen, dass du, wenn du nur etwas länger gewartet hättest, ein besseres Modell hättest bekommen können.

Die Frauen gewannen!!



Erinnerungen an früher

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Demenztest

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Blondine im Fugzeug

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Selbstbewusstsein - wenn wir älter werden

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Das Kaufhaus

Eine nette Geschichte für Männer und Frauen

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Heute steht einfach mal wieder die ganze Welt kopf

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In Berlin sind die Räuber

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Die Grossmutter einst:

Wisst ihr noch wie es damals war,
die Grossmutter mit gescheiteltem Haar.

Im Lehnstuhl am Fenster, das Strickzeug zur Hand,
Perlon hat man damals noch nicht gekannt.

Im bauschigen Rock, aus wollenem Tuch,
vor ihr lag das Bibelbuch.

Und kamen die Enkel dann müde von der Strass'
und baten: "Ach Grossmutter erzähl uns doch was!"

Da lachte sie mit zahnlosem Mund,
und tat ihnen die schönsten Märchen kund.

Sie war immer da, war voll warmer Liebe,
man konnte nur wünschen, dass es immer so bliebe.

Ja Großmutter mit dem Häubchen im Haar,
betreute die Kleinen so viele Jahr.

Sie ging niemals aus, an sich dachte sie nicht.
Sie kannte nur eins und das war ihr Pflicht.

Wer solch ein Grossmutter besessen
ich denke, der wird sie niemals vergessen.

Ich hatte so eine, o welches Glück!
Denke noch oft voll Sehnsucht an sie zurück.

Ja damals, da war noch die gute alte Zeit!
Wie liegt sie so fern, wie liegt sie so weit!

Die Omi heute

Und wie ist die Grossmutter der heutigen Zeit?
Sie ist eine OMI geworden heut.

Das Haar trägt sie nur dauergewellt,
ist des öfteren zum Frisör bestellt.

Ein keckes Hütchen trägt sie heute auf dem Haupt,
ja wer hätte das geglaubt.

Den Rock, je nach Mode kurz oder lang,
wovor wäre unserem Omchen bang?

Sie sitzt nicht im Lehnstuhl oder ruht sich da aus,
O nein, unsre Omi ist selten zu Haus.

Sie hat einen Kaffeekranz, manchmal auch zwei
der ginge ja ohne sie gar nicht vorbei.

Sie reist nicht nur in der Sommerzeit,
nein, auch im Winter, wenn es schneit.

Sie macht ihre Reisen per Bus oder Bahn
und zwar keine kurzen - nein, soweit sie nur kann.

Der Schwarzwald hat heute nicht mehr viel Reiz,
heut fährt sie nach Spanien oder in die Schweiz.

Nach Mallorca oder die Kanaren ans Meer,
ohne Flugzeug geht da gar nichts mehr.

In Omas Mund fehlt kein einziger Zahn,
weil heute der Zahnarzt alles machen kann.

Sie fährt mit dem Auto, o welche Wonne
mit der ganzen Familie, bei Regen und Sonne.

Den Führerschein machen war ein Kinderspiel
ja unserer Oma ist nichts zuviel.

Sie geht zum Schwimmen, zum Skilauf, zum Kegeln,
jeden Sommer an die Nordsee 2 Wochen Segeln.

Doch sind die Omis heute auch ziemlich modern
so werden wir uns doch nicht beschwer'n.

Sie sorgen auch heute ganz toll für die Lieben
denn ihr gutes Herz ist das Gleiche geblieben.

 

Mein lieber Geist

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EVWA


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Der Bancomat

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Das ABC für Senioren

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Den Nagel auf den Kopf getroffen

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Jobs der Zukunft

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Chirurgen

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Ein kleiner Junge, dessen Eltern nicht zuhause sind, spielt mit seinem kleinen blauen Teddy; er liegt im Kleiderschrank der Mutter im Schlafzimmer.

 

 

 

 

 

 

 

Der kleine Junge rutscht weiter hinter die langen Sachen, als sich der fremde Mann in den Schrank hockt und die Mutter schnell die Schranktür schließt.
Beide hören, wie das Ehepaar miteinander redet und schließlich wie der Vater sich zum Schlafengehen auszieht und ins Bett geht.
Nach kurzer Zeit flüstert der Junge leise zu dem Mann:
"Ich habe hier einen kleinen blauen Teddy. Wenn Du mir den nicht abkaufst schreie ich." Widerwillig zückte der Mann seinen Geldbeutel und einen Geldschein. Der Teddy wechselt den Besitzer.
Nach kurzer Zeit flüstert der Kleine wieder:
Wenn Du mit meinen Teddy nicht wiedergibst, fang ich laut zu schreiben an.
Er bekommt sein Schmusetier wieder zurück. …….. Stille.
Dann wieder ganz leise:
"Ich habe hier einen kleinen blauen Teddy, wenn Du mir den nicht abkaufst, schrei ich."
Wieder zückt der Mann seinen Geldbeutel und einen Schein und der Teddy wechselt den Besitzer.
So geht es noch einige Male. Das Geschäft für den Jungen läuft gut.
Bis es im Schlafzimmer ruhig ist, so dass der fremde Mann leise aus dem Schrank kriechen und verschwinden kann.

 

 

Plötzlich hört er Stimmen und Schritte auf das Schlafzimmer zukommen. Der kleine Junge verharrt mucksmäuschen still in seinem Versteck.
Es ist seine Mutter und ein fremder Mann, die ins Schlafzimmer kommen, sich ausziehen und ins Ehebett legen.
Dem Jungen wird beim Horchen auf die merkwürdigen, quietschenden Geräusche schon langweilig, als seine Mutter plötzlich leise unterdrückt aufruft: "Mein Mann kommt - schnell in den Kleiderschrank."

 

 

 

 

Am nächsten Tag kauft sich der Junge ein kleines Kinderfahrrad. Die Mutter will wissen, woher er soviel Geld hat.
Der Junge sagt: "Ich habe meinen kleinen blauen Teddy verkauft."
"Aber der war doch gar nicht so viel wert, da hast Du doch jemanden schamlos ausgenommen und betrogen. Darum gehst Du jetzt in die Kirche und beichtest dem Pfarrer Deinen Betrug."

Der Junge geht in die Kirche, kniet im Beichtstuhl nieder und flüstert gegen das Gitter: "Herr Pfarrer, das ist aber eine längere Geschichte."
Der Pfarrer sagt: "Mein Junge, Gott hat es nicht eilig - fang gerne an."
Der Junge also: "Ich hab einen kleinen, blauen Teddy, ………

Der Pfarrer: "Nein Junge, nicht schon wieder!"

Hannelore


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Sozusagen grundlos vergnügt

Ich freu mich, dass im Himmel Wolken ziehen
und dass es regnet, hagelt, friert und schneit.
Ich freu mich auch zur grünen Jahreszeit,
wenn Heckenrosen und Holunder blühen,
dass Amseln flöten und das Immen summen,
dass Mücken stechen und dass Brummer brummen,
dass rote Luftballons ins Blaue steigen.
Dass Spatzen schwatzen und dass Fische schweigen.

Ich freue mich, dass der Mond am Himmel steht,
und dass die Sonne täglich neu aufgeht,
dass Herbst dem Sommer folgt und Lenz dem Winter.
Gefällt mir wohl! Da steckt ein Sinn dahinter,
wenn auch die Neunmalklugen ihn nicht sehn.
Man kann nicht alles mit dem Kopf verstehen!
Ich freue mich. Das ist des Lebens Sinn.
Ich freue mich vor allem, dass ich bin.

In mir ist alles aufgeräumt und heiter;
die Diele blitzt. Das Feuer ist geschürt.
An solchen Tagen erklettert man die Leiter,
die von der Erde in den Himmel führt.
Da kann der Mensch, wie es ihm vorgeschrieben,
- weil er sich selber liebt - den Nächsten lieben.
Ich freue mich, dass ich mich an das Schöne
und an das Wunder niemals ganz gewöhne.
Dass alles so erstaunlich bleibt und neu!
Ich freue mich, dass …

DASS ICH MICH FREU

So ist das....

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Miteinander - Fuereinander
einmal anders


Wie schön ist doch das Leben - miteinander!
Wenn Einigkeit und Liebe herrschen - untereinander
so kommen wir heute - zueinander.


Wir schimpfen auch nicht - untereinander,
sonst kommen wir noch - gegeneinander.
Die Liebe soll stets herrschen - zwischeneinander,
dann bekommt man auch Achtung - voreinander,
wird ganz verliebt - ineinander
und geht dann nicht mehr - auseinander.
Nun trinkt mal heut Abend schön - durcheinander.


Und wenn ihr mal tanzt - miteinander,
dann nehmt bitte auch Rücksicht - aufeinander,
und rennt nicht - gegeneinander,
stellt die Füsse schön - nebeneinander
und bitte nicht - aufeinander,
sonst bekommt ihr Krach - miteinander
und aus ist es mit dem - Füreinander.
Besser wir trinken nachher noch einen - miteinander

Und prosten uns dann - zueinander.
Dann gehen wir heute Abend - auseinander
Und haben die Überzeugung -
Wir gehören doch alle - zueinander.
So, nun lacht und singt - miteinander,
aber bitte kein zu grosses - Durcheinander

Autor unbekant

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Katzenlogik

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Ein mysteriöses Urlaubserlebnis
(erzählt von Hannelore Lechner)

Es war im Jahre 1976, unsere beiden Söhne wünschten sich so sehr, einmal Urlaub auf einem Campingplatz zu machen. Gesagt, getan: Wir buchten über den ADAC einen feststehenden Campingwagen mit kompletter Ausstattung an der Adria in Italien.
Gleich am ersten Tag hatten wir sehr viel Spass und wir fühlten uns rundum wohl. Die Sonne schien und das Baden im Meer war das reinste Vergnügen.
Der Campingplatz war gut ausgestattet, unter anderem auch mit einem grossen Supermarkt. Täglich kaufte einer von uns dort morgens frische Brötchen zum Frühstück

An einem dieser Tage fiel dieser Morgeneinkauf mir zu. Gutgelaunt, mit Vorfreude auf das gemütliche Frühstück, begab ich mich auf den Weg. Was kauft man, ausser Brötchen noch alles fürs Frühstück ein, etwas Schinken, Käse etc.

Schnell wollte ich mich auf den Heimweg machen, denn meine Lieben warteten sicher schon mit einem Riesenhunger auf mich. Ich bezahlte und verliess den Supermarkt mit zwei Plastiktüten. Eilig rannte ich die paar Stufen hinter dem Ausgang hinab.

Plötzlich kam eine Frau auf mich zugelaufen (das Aussehen der Dame möchte ich hier nicht genau beschreiben), riss mir meinen Einkauf aus der Hand und wollte sich damit aus dem Staub machen. Laut gestikulierend rannte ich hinter ihr her. Mehrere Leute wurden durch mein Geschrei auf den Vorfall aufmerksam, aber niemand sah sich in der Lage, mir zu helfen. Wie konnte ich denn auch beweisen, dass die besagten Einkaufstüten mir gehörten, man hat es ja nicht mitbekommen, wie sie sie mir entrissen hatte.

Mit Tränen in den Augen und voller Wut im Bauch kam ich an unserem Platz an. Mein Mann beruhigte mich und wollte natürlich auch gleich wissen, was passiert war. Ich berichtete ihm von dem Ereignis. Er meinte: ’Na ja, das ist doch nicht so schlimm, aber ich an deiner Stelle hätte ihr die Tüten wieder mit Gewalt aus der Hand gerissen und um die Ohren geschlagen’.
Es wurden neue Brötchen geholt und der ganze Vorfall war schnell wieder vergessen.

Einige Tage später war es morgens wieder meine Aufgabe, den Frühstückseinkauf zu tätigen. Ich stellte mich in die Reihe der Wartenden an der Brötchentheke. Ach, die Kinder wollten ja noch Nutella, so machte ich mich anschliessend auch noch auf die Suche nach diesem.

Die Regale im Supermarkt befanden sich alle so etwa auf Brusthöhe. Man konnte gut sehen, wer sich vor bzw. hinter einem befand. Plötzlich entdeckte ich die Frau, die mir vor einigen Tagen meinen Einkauf geklaut hatte. Ich beobachtete sie versteckt und dachte mir – die traut sicher aber – hier zu erscheinen. Es kam mir der Gedanke, ob die sich öfter so einen billigen Einkauf verschafft.

Ich sah, dass sie sich auf die Kasse zu bewegte und in angemessenem Abstand schlich ich hinter ihr her. Sie bezahlte, ich sah aber nicht was, hatte zwei Einkaufstüten in der Hand und war im Begriff das Geschäft zu verlassen. Mit meiner Brötchentüte, Nutella hatte ich noch nicht gefunden, ging ich an die nächste Kasse. Schnell hatte ich bezahlt und lief hinter der Frau her, wollte ja nur sehen, ob sie wieder so ein Stück abliefert.

Plötzlich drehte sie sich um und wir sahen uns Auge in Auge. Ich kann heute nicht mehr genau sagen, was für ein Teufel mich da plötzlich geritten hat. Ich machte ein paar schnelle Schritte auf sie zu und riss ihr eine Tüte aus der Hand. Ich lief, so schnell ich konnte und machte mich aus dem Staub. Natürlich lief auch sie hinter mir her, aber ich war damals ja noch viel jünger und dementsprechend auch schnell. Sie hatte keine Chance.

Atemlos zu Hause angelangt, fragte mich mein Mann, was ist den heute wieder geschehen. Ich erzählte ihm die Geschichte und er lobte mich sogar, das hast du gut gemacht, ich hätte genauso gehandelt. Aber nun lass mal sehen, was du „ergattert“ hast. Zu unserer grossen Enttäuschung befanden sich in der Tüte nur Knochen, aber so eigenartige, dass es uns ein bisschen mulmig wurde.
Was sollten wir jetzt tun, die Tüte einfach wegwerfen oder unserer Vermutung nachgehen. Wir entschlossen uns für letzteres.
So machten wir uns auf den Weg zur Rezeption.
Natürlich durften wir nicht erzählen, wie wir in den Besitz der Knochen gekommen sind. Wir einigten uns zu sagen, wir hätten die Tüte auf dem Campingplatz gefunden. Dem Mann an der Rezeption übergaben wir unseren Fund und baten ihn, der Sache nachzugehen.

Nach ein paar Tagen tauchte der Campingwart zusammen mit einem Polizisten bei unserem Wohnwagen auf und was meinen Sie, welche Meldung er uns bezüglich der gefundenen Knochen machte?

 

.ebah nednubegfua reih hcuE hci ned ,neräB med nov nehconK eid neraw sE
(Es ist kein Kauderwelsch, sondern muss nur von rückwärts gelesen werden)

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Laudatio auf Miteinander und Füreinander, kurz M+F genannt
(von Hannelore Lechner)
Eine Gemeinschaft ist unser Verein.
So ist das richtig, so soll das sein.

Alt und jung und dick und dünn,
alles ist in unserem M+F-Verein drin.
Nicht nur beten das ganze Jahr,
das wäre fad, das ist schon wahr.

Auch lustig sein und miteinander lachen
und so manche Gaudi machen,
sich treffen, picknicken, eine Ausflugstour
das alles gehört bei uns auch dazu.

Ist jemand krank und geht’s nicht gut,
bekommt er Besuch, der macht ihm Mut.
Zusammen helfen, wenn es darum geht,
dass einer nicht allein dasteht.

Mitfühlen, wenn wer von uns geht,
ob’s wohl zu früh ist oder spät.
Ein Seelenamt kriegt er spendiert,
das ihn in den Himmel hinauf führt.

Da oben fragt dann Petrus gleich:
„Warst Du beim M+F-Verein dabei?"
Sagst „nein“, dann hast dort oben nichts zu lachen.
Umsonst tust schöne Augen ihm machen.
Zur Putzkolonne kommst dazu,
da hast dann Tag und Nacht kei Ruh.

Alles auf den Knien, da gibt’s keinen Schrubber,
da kannst dich selber runterbucken.
Das Kreuz wird lahm, die Knie sind offen,
bei der Nacht kannst nicht mehr schlafen.

Und das Himmelbett, wie sie immer sagen,
das kannst du aus dem Kopf dir schlagen.
Einen Schlafsack kriegst, schon recht zerrissen,
der wird dir in die Ecke geschmissen.

Sagst du aber „ja“, denn du bist schlau,
bist lang schon ein M+F-Mann oder -Frau.
Da lacht der Petrus und gibt einen Empfang
und die Engel erfreuen mit Lobgesang.
Eine Flasche Schampus hat der Petrus dabei -
das wird eine gescheite Sauferei.

Und’s Himmelbett, das ist ein heißer Traum,
das steht schon bereit unterm Fliederbaum.
Arbeiten brauchst du nix, das ist gewiss,
schließlich bist du oben im Paradies.

Drum ihr lieben Männer und Frauen,
ich sag’s euch wirklich im Vertrauen:
Bleibt treu unserem Verein alle Zeit,
dann habt ihr Ruhe drüben in der Ewigkeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Weg ist das Ziel
(von Agnes Heimbach)
 

Das Ziel ist der Weg
Wohin man auch geht
Der Weg ist das Ziel
Man erwartet viel

Der Weg ist schwer und weit
Wir haben nicht viel Zeit
Wir sind bereit den Weg zu gehen
Und bleiben nicht stehen

Wohin führt das Ziel
Zu diesem Deal
Auf der Kreuzung bleiben wir stehen
Wohin müssen wir weiter gehen

Geradeaus ist nicht das Ziel
Krumme Wege sind im Spiel
Wege voll mit Steinen
Stolpern darüber und weinen

Geradeaus ist nicht das Ziel
Krumme Wege sind im Spiel
Wege voll mit Steinen
Stolpern darüber und weinen

Wege haben kein Ziel, sind grenzenlos
Wir müssen sie gehen bloß
Ziele in unseren Herzen sind
Die wir suchen und finden ganz bestimmt

Mutig und mit Schwung
Vorwärts trotz Behinderung
Blumen blühen am Wegesrand
Wenn wir ziehen durch das Land

Viele Wege im Leben müssen wir gehen
Den Berg hinauf und wieder hinunter gehen
Bis wir müde sind und weise
Dann zu Ende ist die Reise

 

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Ich wache auf
(Verfasser unbekannt)
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich wache auf, so kurz vor acht;
sprich: praktisch mitten in der Nacht.
Steig aus dem Bett, bin recht verdrossen,
die Augen sind noch halb geschlossen.

"In die Küche", so mein Streben,
mit Frühstück lässt sichs leichter leben.
Ein Tässchen Kaffee, Milch, ein Brot,
das rückt die Welt wieder ins Lot.

Gedacht, getan, doch welch ein Graus -
die Wirklichkeit sieht anders aus:
ich beiß so in mein Brötchen rein
und, wie könnt's auch anders sein:
Auf dem Belag, oh wunderbar,
liegt obendrauf ein Katzenhaar.

Schlaftrunken noch, mit NULL Geschick,
hat man für so was keinen Blick.
Eh man's versieht hat man's erlebt:
das Haar fest auf der Zunge klebt.

Ich taste also mit den Fingern,
in meinem Mund nach diesen Dingern.
Ich fisch', ich angle ewig lang
das Haar klebt fest, mir wird schon bang.

Das Haar ist immer noch zu fühlen,
mit Wasser will ich's runterspülen.
Ich trinke und, oh welch ein Wandel,
das Haar klebt an der rechten Mandel.

Es würgt, es kitzelt, zum Verdrießen,
Tränen mir ins Auge schießen.
Ich sitze da und seufze leise,
da geht es wieder auf die Reise:
Grad war es noch auf meiner Zunge,
schwups - jetzt ist es in der Lunge.

Ich huste, röchle, pruste laut,
der Morgen, ja, der ist versaut ...
Doch plötzlich, als ich tiefer schnauf,
kommt auch das Härchen wieder rauf ...
... und legt sich, als sei nichts passiert,
am Gaumen fest - bin irritiert.

Ich geb schon auf, ohjeminee,
da kommt die rettende Idee:
Noch einmal fest ins Brötchen beißen,
das wird's schon mit hinunterreißen.

Gesagt, getan, und welch ein Hohn,
es ist weg, nach EINEM Bissen schon!
Jetzt kann ich an dem Schreibtisch sitzen,
zufrieden meinen Bleistift spitzen.

Schräg von hinten schleicht zu mir,
mein heiß geliebtes Katzentier.
Sie schmiegt sich an und schnurrt ganz toll,
dass ich sie bitte streicheln soll.

Nach Knuddeln steht ihr jetzt der Sinn,
sie dreht mir keck ihr Bäuchlein hin.
Kann es denn etwas Schöneres geben,
als mit so einem Tier zu leben?

Ich lächle froh und spür ganz klar:
im Mund ein NEUES Katzenhaar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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